Nebenwirkungen

Faltenunterspritzung mit Hyaluron

Durch das Einbringen von Hyaluron in die Haut entstehen Mikroverletzungen. Feine Gefäße können komprimiert werden, wodurch der venöse Blutabfluss und der Lymphabfluss behindert werden können. Schwellungen und leichte Schmerzen können entstehen. Bis die Lymphflüssigkeit wieder ungehindert fließen kann, dauert es in der Regel 10 bis 14 Tage.

Durch die mechanische Reizung der Haut können Quaddeln und Knübbelchen entstehen. Diese können einige Stunden sichtbar bleiben. In der Regel sind sie nach 24 Stunden zwar noch tastbar, jedoch nicht sichtbar. Manchmal entsteht der Eindruck, dass Hyaluron zu den Knübbelchen führt. Meist sind es jedoch Wassereinlagerungen.

Wir unterspritzen Hyaluron möglichst atraumatisch mit sehr kleinen oder der stumpfen Kanüle und halten die Blutungszeit so gering wie möglich. Sollte ein blauer Fleck auftreten, baut sich dieser – je nach Einblutung – innerhalb von 2 bis 20 Tagen ab. Rötliche und weißliche Verfärbungen verschwinden kurz nach der Behandlung. Livide Hautverfärbungen (Bluelines) können durch oberflächliche Unterspritzung auftreten und sollten fachkundig behandelt werden.

Allergien können fast ausgeschlossen werden, da Hyaluronsäure ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Bindegewebes ist.


Mesotherapie

Die Therapie ist relativ schmerzfrei. Unmittelbar nach der Behandlung können Rötungen an den behandelten Arealen auftreten, die nach 2 bis 3 Stunden wieder verschwinden. Andere Nebenwirkungen sind bisher nicht aufgetreten oder beschrieben worden.


PRP Eigenserum

Diese Therapie ist sehr nebenwirkungsarm. Ein Allergierisiko ist ausgeschlossen, da es sich um Ihr eigenes „Material“ handelt, das speziell aufbereitet wird. Die Behandlung kann leicht schmerzhaft für Sie sein. Im Injektionsbereich können Hämatome und Schwellungen auftreten, die nach einigen Tagen abklingen.


Facelift ganz ohne Skalpell / Fadenlifting

Die Behandlung ist relativ schmerzarm. An der behandelten Stelle können Hämatome, leichte Schwellungen, Hautinfektionen und sehr selten Blutungen auftreten. In seltenen Fällen wurde von allergischen Reaktionen auf die Fäden oder das Desinfektionsmittel berichtet. Das lokale Betäubungsmittel kann Nebenwirkungen mit sich bringen. Hauteinziehungen an den Einstichstellen und Fältchen an den Zugenden des Fadens verschwinden nach 2 Stunden bis 14 Tagen.


Lipolyse (Fett-weg-Spritze)

Weltweit sind keinerlei schwere Nebenwirkungen bekannt.

Die Behandlung kann kurzfristig zu einem brennenden Gefühl in dem behandelten Areal führen. Blutergüsse und anschließende Verhärtungen sind möglich, verschwinden spätestens nach einigen Wochen von selbst. Verzichten Sie einige Tage vor der Behandlung auf Aspirin, andere Blutverdünner und auf Alkohol am Vorabend. Eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig, es kann allerdings etwas gekühlt werden, um den Schmerz zu lindern.

Nach dem Abheilen kann die Haut über dem ehemaligen Lipom etwas dunkler pigmentiert sein. Dies bildet sich aber von selbst zurück. Nicht behandelt werden dürfen Schwangere und Stillende, Kinder, Patienten mit Diabetes oder Gefäßerkrankungen.

Ebenfalls nicht behandelt wird bei Vorliegen von Autoimmunerkrankungen, Leberfunktionsstörungen, akuten oder chronischen Infektionen, Nierenerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Allergien, schwerer Fettleibigkeit, bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe (z.B. Sojalecithin).


Ultraschall

Keine Nebenwirkungen bekannt.


Hirudotherapie (Blutegeltherapie)

Vor der Behandlung sollten Sie keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen und nicht an einer Gerinnungsstörung leiden. Um mögliche Infektionsgefahren zu verhindern sollten Sie im Anschluss an die Behandlung starke körperliche Belastung, Wärmeanwendungen, Auftragen von ätherischen Ölen sowie längere Aufenthalte im Wasser einige Tage meiden.

In manchen Fällen kann es zu einer juckenden Rötung im Bereich der Bissstellen kommen. Dies ist in der Regel nicht bedrohlich und lässt sich mit einer Salbe gegen Insektenstiche und Kühlen gut lindern. Die Bissstellen müssen noch mindestens 6 Tage nach der Behandlung mit kleinen Wundverbänden (Pflaster) gegen äußere mechanische Reizung geschützt werden. Die sternförmigen kleinen Bissstellen können noch einige Zeit sichtbar sein.